Kautschuk

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Kautschuk-Beläge

Kautschuk (aus dem indianischen cao = Baum und ochu = Träne) ist ein Sammelbegriff für elastische Polymere, aus denen Gummi hergestellt wird. Wichtigste Art ist der Naturkautschuk aus Latex, dem milchigen Saft des tropischen Kautschukbaums (Hevea brasiliensis).

Seit 1909 entstand eine Reihe von synthetischen Kautschuken, die heute etwa 60 % des weltweiten Bedarfs abdecken. Synthetische Kautschuke bestehen meist aus Styrol und Butadien.

Kautschuk ist besonders elastisch (auch bei niedrigen Temperaturen) und zugfest.

Weiterverarbeitung

Um gezielt Fähigkeiten zu erhalten wird Kautschuk mit Füll- und Zusatzstoffen versetzt. Die wesentlichen Materialeigenschaften erhält Kautschuk durch das Vulkanisieren. Rohkautschuk, Füll- und Zusatzstoffe sowie Schwefel werden erhitzt. Dabei werden die langkettigen Kautschukmoleküle durch Schwefelbrücken vernetzt. Die plastischen Eigenschaften des Kautschuks gehen verloren, der Kautschuk wird vom plastischen in den elastischen Zustand überführt.

Durch dieses chemisch-technische Verfahren wird er unter Einfluss von Zeit, Temperatur und Druck zu Gummi und damit elastisch, reissfest, dehnbar und beständig gegenüber Alterung und Witterungseinflüssen.

Neben dieser klassischen Vulkanisation kann die Vernetzung von Kautschuken auch durch Peroxide, Metalloxide oder energiereiche Strahlung erfolgen.

Eigenschaften von Kautschukbelägen

Kautschukbeläge sind sehr verschleißfest und haben eine lange Lebensdauer. Die Beläge sind schmutzabweisend, zigarettenglutbeständig und haben hervorragende Brandeigenschaften. Durch die Elastizität ergibt sich eine hohe Trittschalldämmung.

Kautschukbeläge lassen sich mit besonderen Eigenschaften versehen wie elektrischer Leitfähigkeit, Gabelstaplereignung, extremer Brandfestigkeit, Öl- und Fettbeständigkeit.

≥10 hoch 10 Ohm
Noraplan Mega
Noraplan Plus
Noraplan Stone
Norament 925
Norament 925 grano
≤ 10 hoch 8 Ohm
Noraplan Mega AL
Noraplan Plus AL
Noraplan Stone AL
Norament 928 EL grano